Mittwoch, 15. Februar 2017

Sülze vom Bentheimer Weideschwein - Gastbeitrag von SalzigSüssLecker


Ich freue mich über einen weiteren Gastbeitrag zu meinem Karneval-Geburtstagsevent: heute von dem lieben Michael von SalzigSüssLecker. Er hat etwas herzhaftes dabei für´s Partybuffet, eine tolle Sülze mit Remouladensoße. Michael hat wie ich auch erst 2016 zum foodbloggen gefunden, ist mit Herzblut dabei und sehr erfolgreich mit seinem schönen Blog. Schaut mal bei ihm vorbei und beachtet seine tollen Bilder, da bin ich immer ganz neidisch, dass ich bis jetzt noch nicht so den Dreh raus habe was Food-Fotografie angeht ;-)



  

Hallo Ihr Lieben,

die liebe Simone feiert in diesem Monat mit ihrem Blog Aus Der Lameng ihren 1. Geburtstag. Dazu erst einmal meinen herzlichen Glückwunsch und weiterhin viel Erfolg mit deinem tollen Blog. Simone bat mich einen Geburtstags-Gastbeitrag zu schreiben der in die jetzige närrische Zeit hinein passt sowie ein wenig über mich und über meinen Blog. Das mache ich natürlich sehr gerne. Für deinen Blog-Geburtstag liebe Simone habe ich mir etwas Deftiges ausgedacht. Eine leckere Sülze vom Bentheimer Weideschwein – kommt aus unserer Region, dem nördlichen Münsterland - von Maria Büning.

Bevor ich jetzt näher ins Rezept einsteige erst mal ein paar Worte zu mir und meinem Blog.



Mein Name ist Michael und ich wohne im schönen Münster. Meine große Leidenschaft ist das Kochen, Backen und Fotografieren. Ebenso das Genießen der ganzen Leckereien, am liebsten in einer geselligen Runde mit guten Freunden.
Seit meinem 8. Lebensjahr stehe ich schon an den Kochpötten bzw. vor der Backröhre. Etwas später kam die Fotografie hinzu, die mittlerweile ihren Schwerpunkt in der Food-Fotografie gefunden hat. Von meiner Mutter habe ich sehr viel gelernt, denn sie war eine gute Köchin. Sehr gerne habe ich ihr immer geholfen. Da wir einen eigenen Obst- und Gemüsegarten hatten – ein sogenanntes Pottstück - wurde immer alles frisch geerntet und sofort verarbeitet. Ja, wir hatten sogar ein eigenes Spargelbeet. Das war zu damaliger Zeit schon sehr außergewöhnlich.
Damit viele Menschen an diesem Genuss teilhaben können, habe ich im Juni 2016 meinen Blog SalzigSüssLecker online geschaltet.
In meinem Blog stelle ich „quer Beet“ viele salzige und süße Leckereien vor. Das heißt, bis auf Rollmops und Brathering koche und backe ich alles von Fleisch bis Vegan, von Brot bis Plätzchen. Alles mit guten Zutaten vom Markt, Biobauern oder sonstigen vertrauensvollen Einkaufsquellen.
Von meinem Urgroßvater Julius Rehbein, der seines Zeichens Konditor, Koch und Gastronom in der Nähe von Bielefeld war, habe ich sehr viele handgeschriebene Rezepte bekommen, genauer gesagt meine Großmutter und Mutter haben sie aufgeschrieben. Diese Rezepte werden auf meinem Blog nach und nach verarbeitet.
Ach ja, wenn ihr mal auf meine Startseite geht könnt ihr meinen Urgroßvater Julius Rehbein mit seinem smarten Lächeln sehen.

Soviel erst mal zu mir und meinem Blog. Kommen wir zur eigentlichen Leckerei. In der närrischen Zeit braucht man neben all den Krapfen etc. auch mal etwas Deftiges um eine gute Grundlage für die vielen Partys zu haben. Und was passt besser dazu als eine leckere Sülze mit Bratkartoffeln und Remouladensauce. Dann mal ran ans Eisbein und eine schöne Sülze daraus machen.



Rezept Sülze vom Bentheimer Weideschwein
Zutaten:
Sülze:
2 Schinkeneisbeine, z.B. vom Bunten Bentheimer Weideschwein (2,5 – 2,9 kg)
35 g Meersalz
25 g Nitritpökelsalz, gibt’s beim Metzger deines Vertrauens
1 Zwiebel, halbiert und auf der Schnittfläche angebraten
6 St. Piment
4 Lorbeerblätter
6 Wacholderbeeren, angedrückt
10 Pfefferkörner, schwarz
4 Nelken ganz
5 EL Champagner-Essig mit Estragon
2 TL Meersalz
1 TL Zucker
Weißer Pfeffer, gemahlen
4 Blatt Gelatine

Außerdem:
Einmachgläser, oder andere Behältnisse/Formen

Remouladensauce:
300 g Griechischer Jogurt
3 EL Dijon-Senf, fein
150 g Jogurt-Salatcreme
1 EL Sahnemeerrettich
40 g kleine Kapern, abgetropft
4 Sardellenfilets, fein gewürfelt
60 g Cornichons, gewürfelt
1 EL Cornichon-Wasser
Salz, Pfeffer
1 TL Zucker
1-2 TL Essig, z.B. Champagneressig mit Estragon
½ Bund krause Petersilie
2 Eier, hart gekocht (Größe L) und fein gehackt



Zubereitung:
Sülze:
Eisbeine mit kaltem Wasser in einen Kochtopf geben, einmal aufkochen lassen und alles ausschütten. Topf mit Wasser, den beiden Salzen, Gewürzen und den Eisbeinen befüllen. Kurz aufkochen lassen und dann ca. 2,5 bis 3 Stunden leicht köcheln lassen. Das Fleisch muss noch etwas Biss haben, dann kann es raus genommen werden. Die Brühe durch ein Sieb schütten und in einem Topf auffangen.

Die Eisbeine auseinander nehmen. Das heißt, Schwarte mit Fett vom Magerfleisch trennen, die Knochen herausziehen und das Fett von der Schwarte entfernen. Schwarte beiseitelegen und das Fleisch von anhaftenden Fettresten und Blutäderchen befreien. Schwarte in kleine Würfel von ca. 3x3 mm und Fleisch in kleine Würfel von ca. 5x5 cm schneiden. Schwarten- und Fleischwürfel in ein Sieb geben und mit heißem Wasser gut abspülen. Abtropfen lassen. Die Masse in eine Schüssel geben. Essig, Salz, Zucker, Pfeffer und 3-4 Kellen Fleischbrühe hinzufügen. Alles gut miteinander mischen. Gelatine in kaltem Wasser einweichen und anschließend in etwas Brühe auflösen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und bei Bedarf noch etwas Brühe nachgießen. In Gläser oder ähnliche Behältnisse füllen und über Nacht im Kühlschrank gelieren lassen.



Idealerweise stellt man die Sülze ein paar Tage vor dem Verzehr her, dann hat sie ein wenig Zeit um schön durchzuziehen und den vollen Geschmack entfalten zu können.

Remouladensauce:
Jogurt mit Dijon-Senf, Jogurt-Salatcreme, Sahnemeerrettich, Kapern, Sardellenfilets, Cornichons und etwas Cornichon-Wasser sehr gut miteinander verrühren. Mit Salz, Pfeffer und Zucker herzhaft abschmecken. Petersilie waschen, abtrockne, fein hacken und zusammen mit den Eiern untermengen.

Zum Servieren die Sülze aufschneiden, Remoulade dazu reichen. Am besten passen leckere Bratkartoffeln dazu. Man kann die Sülze aber auch gut auf Brot, im Münsterland auf Schwarzbrot, mit etwas Remouladensauce essen.

Lasst es euch gut schmecken und ein dreifaches Münster Helau!

Liebe Grüße
Michael

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