Dienstag, 13. März 2018

Miche - Dinkelvollkorn-Hefe-Brot für das Synchronbacken Nr. 24

Es war wieder soweit! Eine neue Runde Synchronbacken stand letztes Wochenende an. Ein tolles Event von Zorra vom Kochtopf und Sandra von From Snuggs Kitchen, das mir in der letzten Runde so viel Spass gemacht hat, dass ich wieder unbedingt mitmachen wollte. Samstag und Sonntag vorbereiten und backen, zusammen mit vielen anderen Bloggern und sich dabei über Instagram oder Facebook austauschen. Dieses Mal stand Miche auf dem Plan, eigentlich ein Sauerteig-Brot aus frisch gemahlenem Mehl und im Topf gebacken. Da ich aber keine Mühle habe, habe ich auf herkömmliches Mehl zurückgegriffen. Dinkelvollkornmehl um genau zu sein. Neben der Sauerteig-Variante war aber auch Hefe möglich, und da ich Sauerteig unerfahren bin und Hefe sehr liebe, war für mich sofort klar, dass ich ein Hefebrot machen werde :-)




Rezept Miche - Dinkelvollkorn-Hefe-Brot

Zutaten:
Vorteig mit Hefe:
125g lauwarmes Wasser
2g frische Hefe
4g Salz
200g Dinkelvollkornmehl

Endgültiger Teig:
Vorteig von oben
395g Wasser
260g Weizenmehl
195g Dinkelvollkornmehl
9g Salz
3g frische Hefe
1 EL Essig

Zubereitung:
Für den Vorteig die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen und mit Salz und Mehl zu einem festen Teig verkneten. über Nacht zugedeckt in einem kühlen Raum, bei mir der Flur, gehen lassen. 



Bei mir sah der Teig am nächsten Tag dann so aus. Nicht mehr fest sondern viel weicher und gäriger.


Den Vorteig dann am nächsten Tag mit einem Holzlöffel im Wasser auflösen.


Dann alle weiteren Zutaten dazugeben und mit dem Stiel des Holzlöffels zusammenbringen. Den Teig dann mit den Händen kneten.


Das war eine ganz schöne Sauerei, der Teig war nämlich sehr klebrig und zäh. Weiteres Mehl sollte laut Rezept nicht dazugegeben werden. Es wurde durch das Kneten per Hand auch nicht besser. Das nächste Mal würde ich wohl doch eher auf die Hilfe einer Maschine zurückgreifen.


Den Teig in eine Schüssel geben und 3 Stunden gehen lassen. Währenddessen etwa alle 30 min falten, d.h. den Teig ringsrum am Rand der Schüssel nach oben ziehen und zur Mitte einschlagen. Teig zu einem Laib formen und in ein Gärkörbchen oder eine Schüssel geben. Nochmal 1 Stunde gehen lassen. Das hat bei mir leider gar nicht funktioniert, da der Teig immer noch sehr zäh und klebrig war. Habe ihn einfach weiter in der Schüssel aufgehen lassen. Eine Topf mit Deckel oder eine andere Form mit Deckel im Ofen auf 230°C vorheizen. Ich habe eine Silikonbrotbackform genommen, die man verschliessen kann. Den Teig auf ein Backpapier kippen und dann in den Topf geben. Auch das war kaum zu schaffen bei mir, da der Teig fast komplett am Backpapier hängengeblieben ist. Besser wohl direkt aus der Schüssel oder dem Gärkörbchen in den Topf plumpsen lassen.


Den Topf verschliessen und 40min backen. Nach 30min den Deckel entfernen.


Brot aus dem Topf nehmen und auf einem Gitter auskühlen lassen. Geniessen!


Das Resultat hat mich nicht komplett überzeugt. Das Brot war lecker, relativ fluffig und auch einige Tage frisch; allerdings fand ich den Aufwand doch recht hoch. Mal schauen ob ich es noch optimieren kann ;-)

Schaut doch mal bei den anderen Teilnehmern vorbei, wie es da funktioniert hat:

Zorra von 1xUmrühren bitte aka Kochtopf
Lisa von Chiliblüten
Sandra von From-Snuggs-Kitchen
Julia von TheKaumau
Corline von Linal's Backhimmel
Simone von Zimtkringel
Christina von The Apricot Lady
Nora von Sisters Bakery and Kitchen
Dagmar von Dagmar's Brotecke
Birgit von Kreativität in Küche, Haus & Garten
Birgit von Backen mit Leidenschaft
Katrin von Krabsch
Volker von Volker mampft
Conny von Mein wunderbares Chaos
Steffi von dulcipessa
Simone von Aus der Lameng
Britta von Britta's Kochbuch
Manuela von MrsFlax

Kommentare:

  1. Stimmt, schnell ist dieses Brot nicht gebacken. Aber wenigstens wird man mit einem köstlichen Brot belohnt. Schön, dass du wieder mitgebacken hast!

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    1. Danke, ja es war lecker und ist auch schon aufgegessen!
      LG, Simone

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  2. Liebe Simone,

    am Ende gab's ein leckeres Brot - und über die Flucherei auf dem Weg dahin hülle ich mal den Mantel des Schweigens.

    Herzlichst, Conny

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    1. Simone von Aus der Lameng14. März 2018 um 20:38

      Liebe Conny,

      ja es war ein schwerer Weg aber am Ende wurden wir mit einem leckeren Brot belohnt.

      Liebe Grüße,
      Simone

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  3. Ja, ich stimme auch mit ein - schnell ist anders, auch wenn das Ergebnis überzeugt...

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  4. Gutes Ding will Weile haben....glaube so heißt es..
    gutes Brot eben auch. Sieht gut aus, schöne lockere Krume.
    Lieben Gruß
    Dagmar

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    1. Danke liebe Dagmar,
      ja es war lecker, nur frage ich mich ob ich so ein gutes Brot auch mit weniger Aufwand hinbekomme?
      Lg, Simone

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  5. Deine Variante sieht toll aus :D
    lG
    Christina

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  6. Am Ende sind wir alle belohnt worden mit unseren Broten, liebe Grüsse Birgit

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